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Solitär oder Memoire – Wie trägt man Eheringe mit Steinen?

Ehering mit Stein
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Die Wahl der Eheringe hat für viele Paare eine große Bedeutung, egal ob das Paar traditioneller oder moderner heiratet. Bei den Ringen gibt es viele, die auf die klassischen Varianten setzen. Für viele heißt das auch, dass der Ehering mit einem Edelstein oder Diamanten besetzt wird. Das gilt vor allem für den Ring der Braut. Auf was sollte geachtet werden? Welche Möglichkeiten gibt es, einen Stein am Ring anzubringen und wie entscheidet man sich richtig?

Bedeutung von Eheringen mit Steinen

Der Ring ist schon seit Ewigkeiten Ausdruck der Liebe und Verbundenheit. Schon im alten Rom und Ägypten wurden Ringe aus den verschiedensten Materialien getragen, dazu gehörten auch Ringe mit Steinen. Meistens wurden sie auf der linken Hand getragen. Zuerst trug meist nur die Braut den Ring, doch im 15. Jahrhundert änderte sich das, dann begann beide die Ringe zu tragen. Bestimmte Steine, wie Edelsteine oder mineralische Steine, haben oft eine zusätzliche besondere Bedeutung, die das Eheversprechen noch besser unterscheiden. Eheringe  bzw. Trauringe sind daher nicht nur ein Zeichen großer Liebe, sondern auch ein Zeichen für beständige und nicht endende Liebe.

Solitär – der Einzelgänger

Ring mit Stein ist nicht gleich Ring mit Stein. Es gibt hier die unterschiedlichsten Varianten, einen Ring mit einem Stein zu besetzen. Besonders bekannt ist der Ring mit einem großen Stein besetzt, welcher auch „Solitär“ genannt wird. Der Begriff „Solitaire“ stammt aus dem Französischen und bedeutet Einzelgänger. Grundsätzlich bedeutet das, dass bei einem Solitär der Stein traditionell in 6 Krappen gefasst wird und einzeln auf der Ringschiene thront. Der Diamant erhält hier einen Facettenschliff, was ihn richtig zum Funkeln bringt. Die Form kann hier unterschiedlich sein, doch runde Schliffe sind der Klassiker. Daneben ist aber auch der Kissenschliff oder Princess-Cut beliebt. Der Stein kann aber auch die Form eines Herzens haben. Für den Ring selbst kann hier unterschiedliches Material verwendet werden. Bei Eheringen sind immer verschiedene Goldlegierungen wie Gelb-, Weiß-, Rot- oder Roségold beliebt, aber auch andere Materialien wie Silber, Titan oder Platin lassen sich verwenden. Grundsätzlich muss auf einen Solitär kein Diamant sitzen, denn Edelsteine wie der Rubin, der Saphir oder der Smaragd sind ebenfalls sehr beliebt, aber natürlich auch teuer. Kostengünstigere Alternativen stellen auch der Topas, der Opal, der Bernstein oder der Amethyst dar.

Memoire-Ring – ein Rundumfunkeln

Der Memoire-Ring kommt in den unterschiedlichsten Formen daher und diese Ringe sind auch unter dem Namen Eternityringe bekannt. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen Ring, der rundherum mit Diamanten oder anderen Steinen besetzt wird. Die Steine haben meist alle dieselbe Größe. Der durchgehende Besatz von Steinen am Ringband sollte das Zeichen der Unendlichkeit noch deutlicher hervorheben. Traditionell wird zur Erinnerung an besondere Erlebnisse oder Anlässe ein Stein in den Ring gesetzt, sodass sich dieser erst mit der Zeit füllt. Darunter fallen beispielsweise Anlässe wie Hochzeiten, Geburten, Taufen, Jubiläen, Geburtstage etc. Viele Paare, die sich für Vintage-Ringe entscheiden, verwenden bereits vollbesetzte Ringe. Manchmal stammt der Ring auch aus der Familie und hat beispielsweise der Mutter gehört. Der Ring kann auf unterschiedlichste Weise mit Diamanten besetzt werden. Alle Steine können in der Mitte oder jeweils nur an einer Seite, mit oder ohne Abstand dazwischen angebracht werden. Für die Steine am Memoire-Ring eignet sich vor allem der klassische Brillantschliff. Besonderer Beliebtheit erfreut sich aber auch der Princess-Cut.

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