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Finanzen in Balance: Ihr Plan zum Budgetieren und Sparen

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Der beste Zeitpunkt für einen finanziellen Neustart und gut geregelte Einnahmen und Ausgaben ist jetzt. Im Vordergrund steht dabei eine effektive Budgetierung. Sie hilft, Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht zu halten und Sparstrategien einzuhalten. Wir haben die wichtigsten Tipps zur Verbesserung Ihrer finanziellen Situation und für Ihre persönliche Budgetierungsstrategie zusammengestellt.

Das Warum ist wichtiger als das Wie

Wenn Sie wissen, warum Sie mit Ihrem Geld besser haushalten und jeden Monat etwas zurücklegen wollen, werden Sie motivierter dabei sein, Ihren Sparplan und die Budgetierung einzuhalten. Mit einem klaren, aber erreichbaren Sparziel vor Augen können Sie sich darauf konzentrieren und bleiben auch dann auf Kurs, wenn kurzfristige Ausgaben verlockend, aber überflüssig sind.

Das Sparziel darf anspruchsvoll sein, sollte aber realistisch bleiben. Zudem sollten Sie Ihr Sparziel möglichst konkret formulieren, um ein greifbares Ziel vor Augen zu haben. Das gilt umso mehr, wenn das Sparziel in weiter Ferne liegt. Wenn Sie durch monatliche Rücklagenbildung besser für das Rentenalter vorsorgen wollen, sollten Sie sich vor Augen führen, wofür genau Sie das tun. Das konkrete Ziel kann sein, dass Sie sich im Alter größere Reisen leisten wollen oder dass Sie in Ihrem Haus wohnen bleiben und sich räumlich nicht verändern möchten. Durch eine möglichst genaue Konkretisierung des Sparziels lässt sich auch die Höhe der anzusparenden Summe einfacher bestimmen.

Der erste Schritt zur Erstellung eines Haushaltsplans besteht darin, genau zu bestimmen, warum Sie mit dem Sparen beginnen wollen. Unterscheiden Sie dabei zwischen kurz- und langfristigen Sparzielen, nicht zuletzt, um die genaue Sparsumme und die Art der Anlageform optimal anzupassen.

Schulden abbauen

Damit Sie optimal sparen können, sollten Sie sich zunächst um möglicherweise vorhandene Schulden kümmern. Die Tilgung eines vorhandenen Kredits ist in der Regel sinnvoller als zu sparen, da die Kreditzinsen für gewöhnlich höher sind als die Sparzinsen – dies gilt vor allem für risikoarme Geldanlagen. Kreditschulden durch Erspartes schneller abzubauen, ist beispielsweise über Sondertilgungen möglich. Sie dürfen dabei nicht vergessen, immer einen Notgroschen auf dem Konto zurückzuhalten. Eine Faustregel besagt, dass der Notgroschen etwa 2 bis 3 Monatsgehälter betragen sollte.

Unter Umständen kann es sich auch lohnen, einen vorhandenen Kredit umzuschulden, um ihn mit einem günstigeren Zinssatz zurückzuzahlen. Wenn Sie einen neuen Kredit aufnehmen müssten, sollten Sie sich immer ausrechnen, ob es Sie nicht günstiger kommt, einen vorhandenen Kredit aufzustocken.

Realistisch budgetieren

Um realistisch und durchdacht budgetieren zu können, sollten Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben genau verfolgen. Sie müssen detailliert wissen, wie viel Geld monatlich auf Ihrem Konto landet und wo es wieder hinfließt. Auf diese Weise können Sie Sparpotential ausfindig machen.

Um gut zu budgetieren, sollten Sie ein Haushaltsbuch führen. Es kostet ein wenig Disziplin, alle Einnahmen und Ausgaben genau festzuhalten – vor allem, wenn mehrere Personen im Haushalt leben. Aber es lohnt sich. Sehr hilfreich sind Budgetierungsapps. Sie werden staunen, wie viel Spielraum bei den variablen Kosten zum Sparen bleiben kann.

Sparen bedeutet dabei nicht notwendigerweise zu verzichten. Oft helfen schon eine bessere Organisation und die Berücksichtigung einiger Haushaltstipps wie das Vorplanen aller Mahlzeiten für die Woche, um variable Kosten dauerhaft zu senken.

Budget festlegen und automatische Sparmethoden nutzen

Wenn Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben erst einmal fest im Griff haben, können Sie sich jeden Monat ein festes Budget setzen, über das Sie bei den Ausgaben nicht hinausgehen. Planen Sie einen kleinen Puffer für unerwartete Ausgaben ein und sparen Sie den Rest. Für langfristige Sparziele sollten Sie sich Expertenrat einholen, um die individuell beste Anlageform zu finden und einen Betrag festlegen, der Monat für Monat – am besten kurz nach Eingang Ihres Gehalts – automatisch abgebucht wird. Für kleinere und kurzfristige Sparziele können Sie sich selbst mit anderen Formen des automatischen Sparens „austricksen“. So gibt es die Möglichkeit, bei jedem mit der Bankkarte bezahlten Einkauf auf einen vollen Euro aufzurunden und das Wechselgeld automatisch beiseitezulegen.

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